Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Webentwicklungs- und Software-Dienstleistungen zwischen Mika Strieck - Strieck.dev (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend "Auftraggeber").
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
2. Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Webentwicklung, Software-Entwicklung und digitalen Transformation. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung bzw. dem individuellen Angebot.
Die Leistungen umfassen insbesondere:
- Konzeption und Entwicklung von Websites und Webanwendungen
- Frontend- und Backend-Entwicklung
- Responsive Design und Mobile-Optimierung
- Integration von Drittsystemen und APIs
- Wartung, Betrieb und Support bestehender Systeme
- Beratungsleistungen im Bereich digitale Transformation
3. Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
Der Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.
Der Auftraggeber stellt sicher, dass er über alle erforderlichen Rechte an den zur Verfügung gestellten Inhalten (Texte, Bilder, Logos, etc.) verfügt und stellt den Auftragnehmer von etwaigen Ansprüchen Dritter frei.
Verzögerungen, die durch unzureichende oder verspätete Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und können zu einer Anpassung der vereinbarten Fristen und Vergütung führen.
5. Leistungserbringung und Termine
Termine und Fristen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen zu erbringen und diese gesondert abzurechnen, sofern dies für den Auftraggeber zumutbar ist.
Der Auftragnehmer behält sich vor, Subunternehmer zur Erfüllung seiner Leistungspflichten einzusetzen.
Die Verantwortung für Hosting, Domain-Verwaltung und technischen Betrieb wird im jeweiligen Angebot individuell vereinbart. Der Auftragnehmer haftet nicht für Ausfallzeiten oder Störungen, die durch Drittanbieter (z.B. Hosting-Provider, Domain-Registrare) verursacht werden.
6. Abnahme
Der Auftraggeber ist verpflichtet, die erbrachten Leistungen innerhalb von 14 Tagen nach Fertigstellung zu prüfen und abzunehmen oder begründete Mängel schriftlich mitzuteilen.
Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Reaktion des Auftraggebers, gilt die Leistung als abgenommen. Kleinere Mängel, die die Nutzung nicht wesentlich beeinträchtigen, berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
7. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Als Kleinunternehmer im Sinne des §19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.
Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Mahnkosten in gesetzlicher Höhe geltend zu machen.
Bei umfangreicheren Projekten können Meilenstein-Zahlungen nach Projektfortschritt vereinbart werden. Die konkreten Zahlungsmodalitäten werden im jeweiligen Angebot festgelegt. Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Zahlungsverzug die weitere Leistungserbringung bis zur vollständigen Bezahlung auszusetzen.
8. Änderungswünsche und Mehraufwand
Nachträgliche Änderungswünsche oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs, die über die ursprüngliche Leistungsbeschreibung hinausgehen, werden nach tatsächlichem Mehraufwand gesondert berechnet.
Die Abrechnung erfolgt auf Basis des im Angebot vereinbarten Stundensatzes. Der Auftraggeber wird über den voraussichtlichen Mehraufwand und die damit verbundenen Kosten vorab informiert und muss diesem vor Beginn der zusätzlichen Arbeiten zustimmen.
9. Urheberrechte und Nutzungsrechte
Alle im Rahmen des Auftrags erstellten Werke (insbesondere Designs, Code, Konzepte) sind urheberrechtlich geschützt. Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung der Vergütung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den vertragsgegenständlichen Leistungen ein.
Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die erstellten Arbeiten zu Referenzzwecken zu verwenden und zu veröffentlichen, sofern keine anderslautende Vereinbarung getroffen wurde.
Die Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
10. Gewährleistung
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen zum Zeitpunkt der Abnahme frei von wesentlichen Mängeln sind und die vereinbarte Beschaffenheit aufweisen.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme. Bei berechtigten Mängelrügen hat der Auftragnehmer zunächst das Recht zur Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung nach angemessener Frist fehl, kann der Auftraggeber nach seiner Wahl Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.
Die Gewährleistung bezieht sich ausschließlich auf die zum Zeitpunkt der Abnahme vereinbarte und gelieferte Leistung. Nachträgliche Änderungen, Erweiterungen oder Anpassungen durch den Auftraggeber oder Dritte sowie Mängel, die auf unsachgemäße Behandlung zurückzuführen sind, sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.
11. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Die Haftung ist, soweit gesetzlich zulässig, der Höhe nach auf die vereinbarte Auftragssumme begrenzt. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, regelmäßige Datensicherungen durchzuführen. Der Auftragnehmer haftet nicht für Datenverluste, die durch unterlassene Datensicherungen vermeidbar gewesen wären.
12. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln und nur für die Zwecke der Vertragserfüllung zu verwenden.
Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
13. Kündigung
Beide Parteien können den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
- Zahlungsverzug des Auftraggebers von mehr als 30 Tagen
- Verletzung wesentlicher Vertragspflichten
- Insolvenz einer Vertragspartei
Im Falle einer Kündigung hat der Auftraggeber die bis dahin erbrachten Leistungen zu vergüten.
14. Änderungen und Ergänzungen
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie des Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.
15. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
16. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.
17. Datenschutz
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung, zu Ihren Rechten und zu den Kontaktdaten des Verantwortlichen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter strieck.dev/datenschutz
Stand: November 2025